Über JUMP 4.0

In einem Rahmenwerk werden zunächst spezifische Unternehmensmodelle erstellt. Für jeden Anwendungsfall wird neben der Beschreibung ein ergänzendes Anforderungsmodell definiert. Anhand dessen können die Erwartungen an die Lösung beschrieben, strukturiert und analysiert werden. Weiterhin beinhaltet jedes Anwendungsbespiel ein Sollmodell mit bestehenden Lösungsideen auf Basis der Vorarbeiten und der Expertise der Partner. Als generisches Ergebnis werden aus den individuellen Modellen Referenzmodelle für die Anwendungsszenarien „Unikatherstellung“, „Industrial Service“ sowie „generative Fertigung“ abgeleitet. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden Randbedingungen für das Prozessmanagementsystem abgeleitet, Methodenketten zur dynamischen Technologiebewertung entwickelt und Schnittstellen der zu entwickelnden Systeme definiert. Parallel zur Entwicklung wird eine modulare Demonstrator-Plattform bereitgestellt, die es ermöglicht, die einzelnen Lösungen für die Anwendungsfälle prototypisch umzusetzen und in Form mobiler Anwendungen zu evaluieren. Dieser Demonstrator wird als Grundsystem aufgebaut und schrittweise um Projektergebnisse erweitert.

Die Projektergebnisse werden in einem modellbasierten, interaktiven Leitfaden zur Umsetzung für eine möglichst breite Anwendung zur Verfügung stehen. Ergänzend wird die Standardisierung der Ergebnisse verfolgt. Die aus der Einführung  des interaktiven Prozessmanagementsystems in KMU des Maschinenbaus zu erwartende Verkürzung von Antwortzeiten und Lieferfähigkeit bietet Gewinnpotenzial und wird damit wesentlich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen beitragen können.

AP_Struktur